Pfarreiblatt - 92. Generalversammlung "Dorf-Liebi"

Ein grösseres Zeichen der Wertschätzung kann es nicht geben! Gegen 200 Mitglieder und zahlreiche Gäste durfte Präsidentin Alice Scherer zur 92. Generalversammlung vom 23. Mai 2017 willkommen heissen und zu Tisch bitten. Zu Tischen notabene, die wiederum von Rita Schnyder ganz im Zeichen des neuen Vereinsmotto „Dorf-Liebi" liebevoll und mit viel Herzblut aufwändig dekoriert waren.

 

Bereits zum 30. Mal stand unsere Frauennetz-Köchin Lisbeth Schluth am Herd und sorgte mit Unterstützung von Meinrad Hofer, dass die Älplermagronen, die noch vor Beginn der Generalversammlung serviert wurden, exakt die richtige Konsistenz hatten und auf den Punkt genau gegart waren. Nach Speis & Trank galt die Aufmerksamkeit den ordentlichen GV-Traktanden.

 

Kräftigen Applaus gab es, als Kassiererin Liz Graber verkündete, dass im letzten Jahr 31 550 Franken an wohltätige Institutionen gespendet werden konnten. Auch die Nachricht, dass im neuen Vereinjahr erstmals der Erlös aus Kursen und Events schwerpunktmässig in ein Projekt der Schweizer Berghilfe fliessen wird, kam gut an. Markus Rohner, Schweizer Berghilfe, stellte das von uns ausgesuchte Projekt vor und berichtete über das Leben von Bergbauer Adolf, seiner Frau und den drei kleinen Kindern, die in einem stotzigen Gebiet im Kanton Nidwalden einen kleinen Bauernhof bewirtschaften. Um überleben zu können, musste die Familie von der Milchwirtschaft auf Kälberaufzucht umstellen. Der dafür notwendig gewordene neue Stall wurde von der Schweizer Berghilfe vorfinanziert. Der Betrag, den wir am Ende unseres Vereinsjahrs für dieses Projekt überweisen werden, dient der Refinanzierung.

 

Mit grossem Dank und Applaus für ihren langjährigen Einsatz wurden Jeannette Emmenegger, theologische Begleiterin, Mily Sigrist, Besuchergruppe Sunneziel, Margrit Trüeb, Maria-Theresia-Scherer-Fonds und Hanny Krähenbühl, „Dienstags-Kaffee“, verabschiedet. Wertschätzende Worte für den Vorstand und das Helfernetz gab es von Carmen Holdener, Gemeinderätin Meggen und von unserem Pfarrer Hanspeter Wasmer.

 

Und dann öffnete sich der Vorhang für die Epiladies, eine Acapella-Frauengruppe, welche die Widrigkeiten und Störfaktoren des Alltags besang und nicht nur die fast 200 Frauen, sondern auch die vier Männer im Saal zum Lachen brachte.

Nach der legendären Mohrenkopf-Tombola, deren Erlös vollumfänglich in unsere Projektspende fliessen wird, rückte erneut das leibliche Wohl in den Vordergrund. Dank der grosszügigen Unterstützung zahlreicher „Frauennetzlerinnen“ konnten wir wieder zu einem „schlaraffenlandmässigen“ Dessertbuffet einladen und den Abend in fröhlicher Stimmung ausklingen lassen.

 

Judith Hofer, Frauennetz.Meggen