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Einblick in die Welt von Victorinox

Betriebsbesichtigung Victorinox und Erkundung des Klosterwegs in Ingenbohl

Am Dienstag, 17. März 2026 startete ein 15-köpfiges gut gelauntes Grüppchen mit Zug und Bus zur Betriebsführung bei Victorinox in Ibach, Schwyz.

Beim ca. 1,5-stündigen Rundgang haben wir einen Einblick in die moderne Produktion, bei der Tausende von Teilen zu Taschenmessern montiert werden, erhalten. Täglich produziert das von aussen eher unscheinbar wirkende Werk in Ibach etwa 40’000 Taschenmesser sowie rund 60'000 Küchen- und Berufsmesser. Im Kanton Schwyz sind rund 1’000 Mitarbeitende tätig, weltweit beschäftigt das familiengeführte Unternehmen ca. 2’200 Personen.

Besonders hervorgehoben wurde das nachhaltige Denken der Unternehmung, so wird die Abwärme aus der Stahlhärtung und Maschinenproduktion zur Gebäudeheizung verwendet. Überhaupt wird fast alles gesammelt und auf irgend eine Art wiederverwertet.

Bei der Produktion wird ausschliesslich hochlegierter Edelstahl verwendet, die Werkzeuge werden mit hydraulischen Pressen gestanzt, wobei Toleranzen von weniger als 0,01 mm eingehalten werden. Die Härtung erfolgt durch Wärmebehandlung, gefolgt von manuellem oder industriellem Schleifen und Polieren in Trommeln. Die schichtweise Zusammensetzung der Messer erfolgt teilweise automatisiert oder durch erfahrene Techniker von Hand. Jedes Messer wird einer strengen Endkontrolle unterzogen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an unsere beiden Guides Hans Schorno und Norbert Gwerder.

Nach einem Abstecher in den Shop ging es bei herrlichem Wetter weiter zum Kloster Ingenbohl in Brunnen. Im Hügel Café wurden wir mit leckeren Älpermagronen, Kaffee und Kuchen verwöhnt. Danach haben wir uns zum Klosterweg aufgemacht, auf den Spuren von Mutter Maria Theresia Scherer, die ihre Geburtsstätte in Meggen hat.

Der Klosterweg umfasst neuen Stationen und lädt zu einem interessanten Rundgang auf dem Klosterhügel ein, der die Geschichte der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz beleuchtet. Er würdigt Gründer Pater Theodosius Florentini und die Mitbegründerin und erste Generaloberin Mutter Maria Theresia Scherer. Wir konnten den tollen Ausblick auf den Vierwaldstättersee, die Urner Alpen und die Mythen geniessen.

Danach ging es zu Fuss runter zum Bahnhof Brunnen und wieder zurück nach Meggen.

Wir hatten einen erfolgreichen, lehrreichen und abwechslungsreichen Tag mit ganz tollen Frauen! Vielen Dank.

Der Erlös von diesem Event geht an Feriengestaltung für Kinder Schweiz (SFKS).

 

19. März 2026
Nora Gartmann & Kathrin Müller